Jänner bis Juni 2019

09.07.2019

 

  • Pkw-Gesamtmarkt 8,8 % unter (Rekord)-Vorjahr
  • Monat Juni 14,4 % zurück
  • Volkswagen Konzernmarken halten Marktanteil auf Vorjahresniveau (1-6: 36,5 %)
  • Neue Halbjahres-Rekordzulassungen für SEAT und ŠKODA

 

Salzburg, 9. Juli 2019 - Im Kalendermonat Juni fiel der Pkw-Gesamtmarkt mit 32.529 Neuzulassungen um 14,4 % gegenüber dem Rekordmonat des Vorjahres zurück.

Kumuliert beträgt der Rückgang zum Vorjahr per Ende Juni 8,8 %. Im 1. Halbjahr 2019 wurden in Österreich 175.909 Neuzulassungen registriert. Der Grund für die rückläufige Marktentwicklung liegt in erster Linie am sehr starken Vorjahr, das bis Ende August von den Vorziehkäufen, vor der Umstellung auf das neue WLTP-Messverfahren, geprägt war. So war auch das 1. Halbjahr 2018 nach 1996 das zweitstärkste in der österreichischen Autogeschichte.

Das 1. Halbjahr 2019 bewegt sich weiter auf einem hohen Niveau, vergleichbar mit dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017. Vergleichbare Vorzieheffekte, aufgrund des mit September 2019 einsetzenden Messverfahrens WLTP2, sind in diesem Jahr nicht zu beobachten.

 

Volkswagen Konzernmarken

Die Marken des Volkswagen Konzerns entwickeln sich in diesem Jahr weiter marktkonform und halten ihre Marktanteile hoch. So konnte im Monat Juni mit 37,8 % Marktanteil ein neuer Rekordwert erzielt werden. In der kumulierten Betrachtung erzielten die Volkswagen Konzernmarken mit 36,5 % nach 2018 den zweithöchsten Halbjahresmarktanteil in der Unternehmensgeschichte.

 

Konzernmarken nach den ersten sechs Monaten weiter auf den "Stockerlplätzen"

Die Marktperformance der Marken und Modelle aus dem Volkswagen Konzern ist weiter beeindruckend. Hinter dem Langzeit-Marktführer Volkswagen reihen sich ŠKODA und SEAT mit jeweils neuen Zulassungsrekordwerten ein. Die Konzernmarken belegen damit in der Markenwertung die Plätze eins, zwei und drei.

Bei den Modellen zeigt sich ein ähnliches Bild, wo sich gleich sieben Konzernmarken unter den Top 10 Modellen befinden und auch hier die "Stockerlplätze" belegen.

 

Die Volkswagen Konzernmarken im Detail

Die Marke Volkswagen Pkw liegt bei den Neuzulassungen hinter dem Vorjahr zurück. Neben dem bevorstehenden Modellwechsel des Golf, kommt es beim Polo zu temporären Lieferverzögerungen aufgrund einer Produktionsverlagerung. Dennoch gelang Volkswagen Pkw zum Vormonat den kumulierten Marktanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 16,6 % zu steigern.

Damit hält Volkswagen weiterhin unangefochten die Nummer 1 Position am österreichischen Automarkt. Diese Marktstärke unterstreicht die Marke mit ihrem erfolgreichen Modellangebot. Nicht weniger als fünf ihrer Modelle reihen sich unter die beliebtesten acht des Landes.

 

Der Marke Audi gelingt es weiter Marktanteil zu steigern, hält per Ende Juni bei 3,8 % und verringert damit gleichzeitig ihren Rückstand auf das Vorjahr.

Die größte Modelloffensive in der Geschichte der Marke wirkt sich positiv auf die Kundenbestellungen aus. Starke Zuwächse sind vor allem bei A1, A6 und Q3 zu bemerken. Im Herbst kommt der neue Audi A4 auf den Markt, der vor allem bei Unternehmerkunden sehr begehrt ist.

 

Die Marke SEAT baut ihre Marktposition stetig aus und erzielt sowohl im Monat Juni als auch kumuliert mit 7 % einen neuen Marktanteils- und Zulassungsrekord. Damit behauptet SEAT weiter den viel beachteten 3. Rang in der Markenwertung. Neben dem Ibiza ist es die neue SUV-Familie, die der Marke ihren Aufschwung verleiht.

 

Auch ŠKODA setzt ihren Wachstumskurs erfolgreich fort und punktet ebenfalls mit neuen Marktanteils- und Zulassungsrekorden. So gelang es der Marke im Vergleich zum Vorjahr den Marktanteil um 1,3 Prozentpunkte auf 8,8 % zu steigern. Sie sichert damit ihren 2. Platz im Markenranking eindrucksvoll ab.

Der Octavia legte zum Vorjahr um 26,7 % im Absatzvolumen zu und belegt momentan die Nummer 1 Position in der Modellwertung. Die neuen SUV-Modelle und der neue Kompakte Scala kurbeln die Nachfrage weiter an. Der neue City-SUV Kamiq sowie der aufgewertete Superb sorgen ab September für weitere Impulse.

 

Die Sportwagenmarke Porsche konnte heuer bei den Neuzulassungen noch nicht an das Erfolgsvorjahr anschließen. Gründe dafür sind der kürzlich erst erfolgte Modellwechsel des 911 sowie die eingeschränkte Verfügbarkeit einzelner nachgefragter Modellvarianten bei Cayenne und Panamera (Plug-in-Hybrid). Eine sukzessive Entspannung dieser Faktoren wird in den kommenden Wochen erwartet, sodass mit einem starken Herbst bei Porsche zu rechnen sein wird.

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